Presse

Des Kaisers Narr ist in Gefahr

Meine Reise in die Zeit von Maximilian I.




Die Zeit Online | 19. Dezember 2018  |  13:41 Uhr

von Florian Gasser



Ist Lesen out? Finden wir nicht und empfehlen unsere transalpine Bücherliste:

Was wir dieses Jahr gelesen haben und besonders gut fanden.

Eine Weihnachtsfolge ohne Streit

Von  Matthias Daum,  Florian Gasser und  Lenz Jacobsen


In der letzten Folge von "Servus. Grüezi. Hallo." vor den Feiertagen wollen wir uns einmal nicht streiten, sondern über die Bücher aus unseren drei Ländern sprechen, die uns in diesem Jahr besonders gefesselt haben. Erzählungen über die längst verlorenen Orte und die österreichische Provinz der 1930er-Jahre, Kinderbücher über das Spätmittelalter und ein Roman über die Schweizer Jugendkultur der 1980er-Jahre und die Opernhauskrawalle.
































Wiener Zeitung | 24.11.2018


Zeitreise mit einem Spaßmacher

Von Mathias Ziegler


Verena Wolf & Sonja Ortner: "Des Kaisers Narr ist in Gefahr - Meine Reise in die Zeit von Maximilian I." - eine Hommage zum 500. Todestag des Habsburgers.


Da soll ein Innsbrucker Teenager ein Referat über Kaiser Maximilian I. halten, hat überhaupt keinen Zugang zu dem Thema - und da purzelt plötzlich der Hofnarr des Habsburgers aus einem Buch und löst eine aufregende Zeitreise aus. Denn die Ich-Erzählerin muss nun dem Narren zurück in seine richtige Zeit helfen, und zwar mithilfe eines magischen Spruches, der freilich nicht immer ganz gut funktioniert. Zumal des Narren Gugel (Mütze) verlorengegangen ist und erst einmal gesucht werden muss.

Die beiden landen jedenfalls in diversen Lebensaltern des Kaisers, und so erfahren die Leser alles möglich über Maximilian I. (1459 bis 1519), der im kommenden Jahr seinen 500. Todestag hat. Einerseits erzählt der Narr vieles, andererseits erleben es die Zeitreisenden selbst: Wie der kleine Max lauter Blödsinn anstellt, dass er seine erste Frau wirklich geliebt und die zweite nur wegen deren Vermögen geheiratet hat, welchen Bezug Maximilian I. zu Innsbruck hatte, wie man im 15. Jahrhundert in einer Burg gelebt hat . . .

Die Autorinnen bürgen dabei für Authentizität: Denn Sonja Ortner ist Kunstishtorikerin und Romanistin, während Verena Wolf Kindergartenpädagogin und Psychologin ist und schon mehrere Kinderbücher veröffentlicht hat. In schöne Bilder gefasst hat die Geschichte der Illustrator Christian, der schon zahlreiche Gesellschaftsspiele gestaltet hat - was man auch dem Buch ein bisschen (positiv) ansieht. 






Tiroler Tageszeitung/Toni Times | 20.1.2019


Mit dem Narren auf Zeitreise

Von Alexandra Plank


Ein wunderbares Buch entführt uns in die Zeit Kaiser Maximilians I.
Der Hofnarr purzelt aus den Seiten.


Es ist eine Kunst, spanned zu erzählen, was früher passiert ist. Verena Wolf und Sonja Ortner
gelingt das mit „Des Kaisers Narr ist in Gefahr“ sehr gut. Dazu trägt nicht nur die packende
Geschichte bei, auch die Bilder von Christian Opperer sind sehr lustig. Sie schauen aus wie

Comic. Ein Mädchen lernt für ein Referat, als ein komischer Geselle aus dem Schulbuch purzelt.

Es ist der Narr von Kaiser Max. Ob es diese Person zur Zeit des Kaisers gegeben hat, könnt
ihr auf den folgenden Seiten erfahren. Der Narr hat seine Narrenkappe verloren, die will er mit
dem Mädchen wiederfinden. Aber beim Versuch, in die Zeit von Maximilian zu reisen, passieren
einige Fehler. So finden sich die beiden in der Kindheit des künftigen Kaisers wieder.

Dieser geht mit Wappen und Schwert auf Hühnerjagd. Neben spaßigen Details erfahren Leser
aber auch viel über die damalige Zeit und das Leben in Innsbruck. Appetitlich war das nicht.

Es stank in der Stadt: Das Abwassser floss in offenen Kanälen. Teilweise wird im Buch in
der damaligen Sprache, Mittelhochdeutsch, gesprochen.






ORF  |  Guten Morgen Österreich | 25.1.2019














Als ich Ander Hofer traf

Eine Traumreise in die Tiroler Geschichte um 1809



Tiroler Tageszeitung | 54 | Dienstag, 24. Feber 2009


Kindgerecht auf Hofers Spuren wandeln

Geschichte in Buch für junge Leser aufbereitet.


Sonja Ortner und Verena Wolf haben mit „Als ich Ander Hofer traf“ die Geschehnisse rund um 1809 für Kinder aufgearbeitet.


Innsbruck. Die Tiroler Landeshymne hat sechs Strophen, Scheibenschießen war vor 200 Jahren ein beliebter Volkssport und Andreas Hofers Gebeine fanden erst 1823 - 13 Jahre nach seinem Tod - ihre letzte Ruhe in der Hofkirche. Nur drei von vielen Fakten, die man dem Buch „Als ich Ander Hofer traf“  entnehmen kann. Die Verfasserinnen Sonja Ortner und Verena Wolf wollen sich mit ihrem Werk vor allem die junge Leserschaft wenden - und die Geschehnisse rund um 1809 kindgerecht aufbereiten. Damit leisten die beiden Innsbruckerinnen Pionierarbeit - denn ein Kinderbuch zu diesem Kapitel der Tiroler Geschichte gab es bis dato noch nicht. Das Buch, das auch vom Land Tirol unterstützt wurde, baut sich aus sieben Kapiteln auf, durch die ein Junge führt, der dank des Zaubersteins eines Waldrapp ins Tirol des 18. und 19. Jahrhunderts reisen kann. Dort trifft er auch auf Hofer und Co. - und erfährt die Geschichte am eigenen Leib. Aufgelockert wird der Lesespaß von etlichen Rätseln und Ausmalbildern, die Lust auf mehr machen.






Kronenzeitung | Samstag, 21. Feber 2009


Andreas Hofer für Kinder

Geschichte in Buch für junge Leser aufbereitet.

von Claudia Thurner


Andreas Hofer ist in aller Munde. Auch die Kinder fragen sich, was es mit dem ganzen Rummel auf sich hat? Antworten geben die Pädagogin Verena Wolf und die Kunsthistorikerin Sonja Ortner in ihrem Kinderbuch „Als ich Ander Hofer traf“.


Alles beginnt mit einem Traum. Sie beiden Autorinnen betten die historischen Ereignisse rund um das Jahr 1809 in eine spannende Geschichte. „Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich aktiv mit der für Tirol so wichtigen Zeit zu beschäftigen“, so Wolf und Ortner bei der gestrigen Präsentation des Buches. Für die aktive Beschäftigung haben die Autorinnen den Text durch Malbilder und Rätsel ergänzt. Außerdem kann man anhand des Buches eine „Ander-Tour“ durch Innsbruck unternehmen und alle wichtigen Stationen zum Thema Freiheitskampf besuchen.













Die große Freude der kleinen Prinzessin

Ein neues Märchen mit alter Musik (Buch mit CD)





Tiroler Tageszeitung | 149 | Mittwoch, 30. Mai 2012


Alte Musik wäscht Drachen kuschelweich

von Alexandra Plank


Innsbruck – Kinder und Alt Musik, geht das zusammen? Die Tiroler Pädagogin und Psychologin Verena Wolf und der bekannte Südtiroler Cembalist, Organist und Musikwissenschafter Peter Waldner sind davon überzeugt. Wolf, die schon mehrere Kinderbücher verfasst hat, in denen sie schwerpunktmäßig historische Themen kindgerecht aufarbeitet, hat eine bezaubernde Geschichte über eine kleine Prinzessin geschrieben, der es mit Hilfe der Musik gelingt, einen bösen Drachen in ein sanftmütiges Wesen zu verwandeln. „Die große Freude der kleinen Prinzessin“ (Studia Universitätsverlag), so lautet der Titel des Kinderbuchs, dessen liebevoll-charmante Zeichnungen auch von der Autorin stammen. Auf der mitgelieferten CD wird die Geschichte vom Schauspieler Wolfgang Hundegger spannend erzählt und mit Musik aus der Spätrenaissance und dem Frühbarock, gespielt von Peter Waldner (Spinett) und Wolf (Traversflöte), zum Hörgenuss. Die meisten Stücke sind im „Fitzwilliam Virginal Book“, einem berühmten Sammelband mit vorwiegend englischer Tastenmusik um 1600, überliefert. Es ist aber nicht nur ein Buch über die Liebe zur Alten Musik – die Prinzessin spielt sich mit ihrem Spinett in alle Herzen –, sondern auch über Freundschaft und darüber, dass sich mit einer Portion Phantasie immer eine Lösung finden lässt. Und was sagt die vierjährige Testleserin und Testhörerin zu dem Projekt? Als die ersten Töne der Alten Musik ertönen, springt sie auf und sagt: „Komm, lass uns tanzen.“ Mission erfüllt.

Obwohl ihr die Musik offensichtlich gefällt und sie die Geschichte packend findet, das Buch will sie wieder und wieder vorgelesen bekommen, dauert ihr die einstündige Hörversion jedoch zu lange. Tipp: Hörbuch häppchenweise verabreichen.





Der Vinschger | 28/12 - 18..07.2012


Neue CD und erstmals Kinderbuch mit Alter Musik


Mals - Der aus Mals stammende Organist und Cembalist, künstlerische Leiter,

Professor, Spezialist für Alte Musik und historische Tasteninstrumente Peter

Waldner ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Er hat eine neue CD und - mit Verena Wolf - ein neues Kinderbuch herausgegeben.

Die CD präsentiert eine abwechslungsreiche Auswahl weltlicher Tastenmusik der Spätrenaissance und des Frühbarocks, die Peter Waldner im November 2011 an drei verschiedenen Tasteninstrumenten (Virginal, Lautenpoly­gonal & italienischem Cembalo) des deutschen Instrumentenbauers Klemens Kleitsch eingespielt hat.

Unter dem Motto „John, come kiss me now“ sind Meister- & Schlüsselwerke der europäischen Tastenkunst um 1600 zum ­Thema „Liebe“ zu hören. Die CD erscheint als Nummer zwei in Peter Waldners eigener, im Herbst 2011 initiierter CD-Reihe „Tastenfreuden“.

In ihrem neuen Kinderbuch „Die große Freude der kleinen Prinzessin“ , einem Märchen mit Musik (CD) zum Lesen und Hören, vermitteln Verena Wolf und Peter Waldner erstmals Alte Musik kreativ und fantasievoll an Kinder ab 4 Jahren, Eltern und Erwachsene.

Der anspruchsvolle Text dieses neuen Märchens wird von vielen farbigen Illustrationen begleitet, die Verena Wolf liebevoll angefertigt hat.

Auf der dem Kinderbuch beiliegenden CD erzählt der Tiroler Schauspieler Wolfgang Hundegger die aufregende Geschichte der kleinen Prinzessin und ihrer Freunde spannend und einfühlsam; Peter Waldner spielt an einem Lautenpolygonal speziell auf Kinderohren abgestimmte Tastenmusik aus dem berühmten „Fitzwilliam Virginal Book“.

Das Kinderbuch wurde am 4. Mai 2012 in Innsbruck mit zwei erfolgreichen Aufführungen der Bühnenversion des Märchens für Schulklassen, Kinder und Eltern vorgestellt: Eine kleine Prinzessin zieht aus, um herauszufinden, warum die Bäume des Waldes ihren Glanz verlieren. Es begleitet sie ihr Tasteninstrument: das Spinett. Im Wald lernt sie Igel, Frosch und Vogel kennen. Die Lieblingsplätze der Tiere haben sich allerdings auf seltsame Weise verändert. Die Prinzessin heitert sie mit ihrer Musik auf und sie werden Freunde.

Sie hören plötzlich liebliche Flötenmusik (Verena Wolf spielt die Traversflöte) und wollen erkunden, woher diese kommt. Aber da müssen sie viele Hindernisse überwinden…
„Ich freue mich sehr über die Neuerscheinungen, besonders das Kinderbuch liegt mir sehr am Herzen“, sagt Waldner dem. Im Herbst stehen zwei weitere CD-Publikationen an. Weitere Infos zu den Neuerscheinungen unter
www.peterwaldner.at oder im Elternhaus von Peter Waldner (Tel. 0473 831229).
Daniela di Pilla Stocker



Dolomiten | 14.11.2012


Ein liebreiches Spektakelchen
BUCH: Kombination aus Sprache, Bild und Musik

Innsbruck. Wir betreten ein ausgesprochen helles Märchenland,
und wir erleben eine wirkungsvolle Verschmelzung der Künste.
Weitab von aufdringlicher Beflissenheit wird hier Kindern die Welt
der Sprache, des Malens und der Musik nahe gebracht.
Das Bilderbuch „Die große Freude der kleinen Prinzessin“ ist gestaltet von
Verena Wolf, der Vorleser auf der CD ist Wolfgang Hundegger und die Musik
trägt Peter Waldner vor. Die Musik, die Alte Musik, wird zur Triebfeder zum
Glücklichsein.
Dabei liegt Musik auch auf dem Text und den Bildern. Die differenzierte Sprache, deren innere, sanft geerdete Unterlage das Verstehen und Spüren ist, lässt Herz und Verstand trefflich zusammen agieren, was höchst hilfreich ist für die Aufgabe, die sich die Prinzessin gestellt hat. Sie will das Rätsel um den Wald, der seinen Glanz verloren hat, lösen und sie möchte die Tiere, die es satt haben, mit verdorrtem Gras und ungenießbaren Beeren vorlieb zu nehmen, aufheitern. Durch die Musik bannt sie den bösen Zauber, mit Musik besänftigt sie gar das Herz des Drachen. Mittels deren Zauberkraft überwinden Prinzessin und Tiere unverzagt alle Hindernisse. Nun erweisen sich die Nuancen in der Wahrnehmungen und die sprachlichen Variationen dazu als die große Stärke des Textes: Wenn etwa das Wohlgefühl des Igels aufblitzt, sobald er die Spinett-Musik hört, er die Augen schließt und das kuschelige, herbstliche Laub zum Darin-Schlafen spürt, er es riecht und rascheln hört, oder wenn fröhlich nicht einfach nur fröhlich ist, sondern sich einmal als Verzückung anfühlt, ein anderes Mal sich die Fröhlichkeit als Freudensprung kund tut. Oder wenn tanzen auch hüpfen, stampfen und Rad schlagen ist. So hebt die Sprache gänzlich unangestrengt Sinne und Sinnlichkeit hervor, eine leichtfüßige, selbstverständliche Sinnlichkeit. Sie wird gesteigert durch die Illustrationen, ebenfalls von Verena Wolf, und die Musik auf der beigelegten CD. Die Illustrationen, effektive, warmherzige Bilder, nehmen die Figuren ernst, die Sonnen- und die Schattenseiten ihrer Welt. Ebenso schmiegt sich die Musik, durchwegs Alte Musik aus England und zum größten Teil dem „Fitzwilliam Virginal Book“ entnommen, an die Sprache, so dass auch durch sie der Charakter der Ereignisse zu Tage tritt, und der Klang der Interpretation den Klang der Erzählung trifft. Das Buchprojekt von Verena Wolf und Peter Waldner ist voll Lebendigkeit und Liebreiz.
Man kann sicher sein, dass die große Freude der kleinen Prinzessin auf das Publikum überschwappt.
(Claudia Theiner)